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Die Brennstoffzelle kehrt den Prozeß der
Elektrolyse um. Wasserstoff und Sauerstoff werden unter Freisetzung elektrischer
Energie direkt zu Wasser umgesetzt. Besonderes Merkmal der PEM-Brennstoffzelle
ist eine protonenleitende Membran, beidseitig mit einem Katalysator beschichtet,
an der die chemische Umsetzung von Wasserstoff und Sauerstoff stattfindet.
 
Das Brennstoffzellensystem
vor dem Einbau
Innerhalb der Gruppe der verschiedenen Brennstoffzellentypen
nehmen PEM-Brennstoffzellen eine wichtige Rolle ein. Sie sind für mobile
Systeme in besonderem Maße geeignet. Sie bieten folgende Vorteile:
- effiziente Energieausnutzung (hohe Wirkungsgrade)
- hohe Leistungs- und Energiedichten
- geräuscharm und vibrationsfrei
- niedrige Betriebstemperatur (60-80 °C)
- hohe Lebensdauer
- Wasserstoff - Luftbetrieb
- kurze Startzeiten

Der schematische
Aufbau einer PEM-Brennstoffzelle sieht wie folgt aus:

Die Umsetzung
von Wasserstoff erfolgt in folgenden Schritten: (Schritte
siehe Animation unten)
Schritt
1
Die in zwei Kreisläufen getrennten Gase Sauerstoff und Wasserstoff wandern
vom Gasraum in den Katalysator.
Schritt 2
Die Wasserstoffmoleküle (H2) werden durch den Katalysator in zwei H+ Atome
(Protonen) gespalten. Dabei gibt jedes Wasserstoffatom sein Elektron ab.
Schritt 3
Die Protonen wandern durch den Elektrolyten (Membran) zur Kathodenseite.
Schritt 4
Die Elektronen treten in die Anode ein und bewirken so einen elektrischen
Stromfluß, der einen Verbraucher mit elektrischer Energie versorgt.
Schritt 5
Jeweils vier Elektronen an der Kathode rekombinieren mit einem Sauerstoffmolekül.
Schritt 6
Die nun entstandenen Sauerstoff-Ionen sind negativ geladen und wandern
zu den positiv geladenen Protonen.
Schritt 7
Die Sauerstoff-Ionen geben ihre beiden negativen Ladungen an zwei Protonen
ab und oxidieren mit diesen zu Wasser

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